Messtechnik zur Überwachung von Flüssigkeiten

Investitionen in Prozessanalytik amortisieren sich besonders schnell. Bei guter Regelung kann eine Anlage die Produktverluste gering halten und dauerhaft Produkte in der gleichen hohen Qualität liefern. Voraussetzung dafür ist, dass präzise und aussagekräftige Daten vorliegen. Mit unseren Messgeräten und Sensoren für Prozessflüssigkeiten haben Sie sämtliche Parameter stets und sicher im Blick.

Unsere Online-Messgeräte und Labor-Messtechnik sind seit Jahren zuverlässig im Einsatz in vielen Branchen, z.B. in Raffinerien, Lebensmittelindustrie, Getränkeindustrie, Papierfabriken, Chemieindustrie oder bei Kühlschmiermitteln. Der Bogen der Anwendungen reicht von der Bestimmung von Arsen im Trinkwasser, des Brix-Werts von Kühlschmiermitteln, über die Viskositätsmessung von Ölen, bis zur Bestimmung des Zuckergehalts in Erfrischungsgetränken.

Genaue Dosierung spart Geld

Refraktometer übernehmen mittlerweile in vielen Anwendungsbereichen die Konzentrationsüberwachung kritischer Prozessflüssigkeiten. So erfolgt die physikalische oder chemische Behandlung von Materialoberflächen oft aus ästhetischen Zwecken, zur Härtung oder Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit. Zum Repertoire der Behandlungstechniken gehören Reinigung, Polieren, Ätzen und Beschichtungen. Damit die Oberflächenbehandlung das gewünschte, bestmögliche Resultat erzielt, muss das angewendete Agens aber die optimale Konzentration haben. Andernfalls kann die Beschaffenheit der Oberfläche deutlich leiden. Wenn etwa bei Getränkedosen durch dürftige Oberflächenbehandlung die Farbe auf der Oberfläche nicht haftet, also ein Bedrucken unmöglich ist, kann auf diese Weise eine komplette Charge für den Verkauf unbrauchbar werden. Daher ist es essentiell, stets zu überwachen, dass die Konzentration von Lösungen dem Richtwert entspricht. Mithilfe von kontinuierlich arbeitenden inline-Refraktometern kann die richtige Dosierung der Stoffzugabe automatisiert werden.

Reinheitsgrad sicherstellen

Die elektrische Leitfähigkeit ist als Summenparameter ein Maß für die Ionenkonzentration einer Messlösung. Je mehr Salze, Säuren oder auch Basen in der Messlösung dissoziiert sind, umso höher ist deren Leitfähigkeit. Im Wasser handelt es sich vorwiegend um Ionen von gelösten Salzen. Die Leitfähigkeit liefert somit eine Aussage über den Reinheitsgrad von Wasser. In industriellen Produktionsverfahren wird die Leitfähigkeitsmessung z. B. für die Prozesskontrolle eingesetzt.